Grundlagen unserer Arbeit

Grundidee des Wald- und Werkstattkonzeptes ist es, den Kindern durch den Aufenthalt im und mit dem Lebens- und Erfahrungsraum Natur eine Vielzahl von Entwicklungsimpulsen, Erlebnis- und Lernmöglichkeiten zu eröffnen. Dabei verstehen wir Bildung als Anregung aller Kräfte und als Konstruktionsleistung des Kindes.

Im Verständnis von Bildung als Selbstbildung konstruiert sich das Kind sein Bild von der Welt und sieht sich selbst als Teil dieser Welt. In Anlehnung daran sehen wir Erziehung als Tätigkeit, die das Ziel verfolgt, alle Kräfte des Kindes anzuregen, sich und seine Umwelt zu gestalten. Wir möchten die Kinder befähigen, Einfluss auf ihre Umgebung zu nehmen und selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln. Demzufolge sehen wir unsere Erziehungsaufgabe darin, die Themen der Kinder  in angemessener Form mit ihnen zu er- und bearbeiten und diesen Prozess individuell zu begleiten.

Mit dem Ziel lebenslanges Lernen zu initiieren, regen wir die Kinder immer wieder an, sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Unser pädagogisches Hauptaugenmerk liegt dabei auf situations- sowie projektzentriertem Arbeiten. Dies fördert auf natürliche Weise den Gemeinschaftssinn und die Fähigkeit der Selbstorganisation, darüber hinaus werden durch Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse kommunikative Kompetenzen gestärkt. Durch das Fehlen fester Gruppen haben die Kinder die Möglichkeit, selbstbestimmt über Spielinhalte, Spielpartner, Spielort sowie die Spieldauer zu entscheiden.

Im Vordergrund unserer pädagogischen Zielstellung stehen somit die Förderung der  Eigenverantwortlichkeit, das ganzheitliche und entdeckende Lernen sowie die Umweltbildung. Für unsere Arbeit ergeben sich somit folgende konzeptionelle Grundsätze:

  • Wir verstehen Bildung als Selbstbildung.
  • Spielen stellt für uns die höchste Form der Aneignung der Welt dar.
  • Die Natur ist für uns Bildungsort für nachhaltige Entwicklung.
  • Eine Kultur der Partizipation erachten wir als grundlegend.